2000 Mädchen

Ich ruf dich an, sooft ich kann
Ich flüster in dein Ohr – oh oh
Ich kenn nur deine Stimme
Den Rest stell ich mir vor – oh oh
Ich will genau jetzt bei dir sein, für Minuten bist du mein
Denn viel zu viele Mädchen sind heut Abend ganz allein

Ich ruf sie an, 2000 Mädchen, 2000 Mädchen, 2000
2000 Mädchen, ich ruf sie an, 2000 Mädchen, 2000 – 2000

Manchmal ist dein Vater dran
Zu Fremden ist er nett – oh oh
Er sagt, du müsstest früh aufsteh’n
Und du liegst schon im Bett – oh oh
Ich träume, dass du bei mir bist
Stell mir vor, dass du mich küsst
Ich will alles tun, dass du mich nie vergisst

Und ich ruf sie an…

Du gehst nicht mehr ans Telefon
Das ist nicht fair von dir – oh oh
Du gehst nicht mehr ans Telefon
Denn du hast Angst vor mir – oh oh
Oh, die Zeit mit dir war schön
Leider werd ich dich nie sehn
Doch es gibt genügend Mädchen
Die im Telefonbuch steh’n

Ich ruf sie an…

2000 Mädchen, 2000 Mädchen, 2000 Mädchen
2000 Mädchen, 3000 Mädchen, 4000 Mädchen

Songinformationen

Farin: Die Idee zum Text kam von irgendeiner Bild-Schlagzeile über einen Telefonunhold. Irgendwie vermißten wir in dem fiesen Bericht die einsame Telefonzellenromatik des Fernsprech-Onanierers, und fertig war der abwechselnd gesungene Text. Die Maxiversion war - wie immer - Bahn frei für Irrsinn.

Bela: Live überließen wir Hagen - und heute Rod in der zweiten Generation - die zweifelhafte Ehre der wohl peinlichsten Ansage eines Ärzte-Konzertes. Wenn's aus der Bass-Ecke "Wieviel sind..." ertönt, können Jan und ich uns kaum noch halten, während im Publikum Durchhalteparolen ausgegeben werden. Quelle: Booklet von Das Beste von kurz nach früher bis jetze

Farin: Ein interessanter Zwischenteil unterscheidet das (recht langatmige) Demo von der veröffentlichten Version; man merkt aber, dass ich langsam Fortschritte bei den Arrangements machte. Zumindest bilde ich mir das ein.

Bela: Das Lied ist ja quasi eine Blaupause für "Schrei nach Liebe", was das Arrangement angeht.

Quelle: Seitenhirsch